Artiener

  • Beschreibung der Artiner-Kultur

    Als Artiener bezeichnet man die Ajoren, welche sich in der Vergangenheit wenig mit der Kultur der Altblüter vermengten und so nur einige Bräuche und Riten in ihre Lebensweise mit aufgenommen haben.


    Als besonderes Merkmal kann man die artienische Genauigkeit und die Liebe für Zahlen und Daten erwähnen. Denn es lässt sich im Allgemeinen sagen, dass die Artiener Perfektionisten in jedem Bereich ihres Lebens sind. Sogar Städte und ganze Landstriche wurden zum Zwecke der Effizienz geplant angelegt. Daher ist es nicht unüblich, dass selbst einfache Landwirte die Kunst der einfachen Mathematik beherrschen oder gar des Schreibens mächtig sind.


    In der Vergangenheit mussten sich die Artiener häufig im Kampf gegen die Gröner und Sturmblüter beweisen. Deshalb sehen sie sich selbst als Schild der Ajoren, um ihre und die südlichen Kulturen vor der Bedrohung der Nordreiche zu schützen. Im Grunde dient diese Behauptung nur der prahlerischen Selbstdarstellug und wirkt für Außenstehende oft arrogant und selbstverherrlichend.


    Die Kultur der Artiener betrachtet keine Berufung als unehrenhaft oder schmutzig. Jede Arbeit, die es zu verrichten gilt, hat ihren Zweck und ist somit sinnvoll und ehrbar. Sogar Schmuggler und Piraten werden für geistreiche Taten oder erfolgreichen Machenschaften hoch angesehen und respektiert. Dennoch müssen sie sich den strengen Gesetzen der Artiener stellen, welche mit einer fast liebevollen Leidenschaft bis ins Detail ausformuliert sind und durch die Staatsgewalten mit eisernen Faust durchgesetzt werden.


    Mit ihrer Mode und dem Leben am Hofe orientieren sie sich stark an den Kaiserlichen. Diese sehen die Artiener als kulturelles Vorbild, jedoch ohne dem Glauben zu große Bedeutung zukommen zu lassen. Die Artniener hegen meist den Wunsch nach einem schönen Heim. Nicht nur Häuser sondern auch Burgen werden gekalkt und zusätzlich weiß bestrichen. Das Innere eines Hauses, natürlich nur solang die Bewohner es sich leisten können, wird häufig mit prachtvollen Möbeln bestellt. Hölzer werden geölt und Teppiche zieren die Böden und Wände. Kunstvolle Karaffen und Silberbesteck schmücken die Tische des Hauses.


    Das niedere Volk kleidet sich praktisch, ihrem Beruf und Stand entsprechend, ohne den schönen Stoffen große Beachtung zu schenken. Sie tragen Leinengewänder, Felle und Lederwämse oder schmücken sich mit billigen Rüstungsteilen. Das tragen eines Familienharnisches, also einer Rüstung, welche über Generationen weitergegeben wird, stellt für viele Soldaten eine besondere Tradition dar.

    Die gehobene Gesellschaft bevorzugt Seide oder ähnlich feine Stoffe. Ebenso werden Prunkrüstungen, häufig mit Silber oder Gold verziert, wie Schmuck getragen. Gepuderte Perücken sind genauso gängig wie die typisch artienischen Schlappenmützen.


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